Seitenanfang

Was ist Psychotherapie?

Ayurveda und Psychotherapie

Das Ziel einer Psychotherapie ist es, seelisches Leid zu heilen oder zu lindern, in Lebenskrisen zu helfen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern.

Wichtige Voraussetzungen für eine Psychotherapie

Problem

Wenn Sie sofort Hilfe brauchen und mich nicht erreichen:


Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.
Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren, wie z.B. der medizinischen oder der klinisch-psychologischen Behandlung. Die Ausübung der Psychotherapie ist seit 1991 gesetzlich geregelt.

Psychotherapie findet in der Beziehung zwischen der Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten und der Patientin bzw. dem Patienten statt. Der Begriff „Psychotherapie“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet ursprünglich, den ganzen Menschen, das heißt seine Seele, sein Gemüt, seinen Verstand, seine Lebenskraft, zu unterstützen, zu heilen, zu pflegen und auszubilden.

Es gibt kein festgelegtes Schema für den Ablauf einer Psychotherapie. Wie sie verläuft, hängt von der jeweiligen Persönlichkeit und vom Miteinander der Psychotherapeutin bzw. des Psychotherapeuten und Ihnen ab.
Psychotherapeutlnnen geben die Lösung eines Problems nicht vor. Sie begleiten Sie mit ihrem Wissen über seelische Konflikte bei Ihrer Entwicklung und bei Ihrer Suche nach der für Sie passenden Problemlösung und Veränderung.

Über das Verstandenwerden in einer vertrauensvollen Beziehung, vor allem in den Bereichen, die Sie selbst an sich ablehnen, können Sie sich selbst verstehen und helfen lernen.

Das konkrete Ziel einer Psychotherapie ist daher auch nicht vorgegeben, sondern wird zu Beginn der Behandlung zwischen Ihnen und der Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten besprochen. Im Laufe der Psychotherapie kann sich dieses Ziel wieder verändern.

Es gibt verschiedene Methoden und damit nicht nur eine Art von Psychotherapie. Im Zentrum stehen aber das Gespräch und der Austausch zwischen Psychotherapeutin bzw. Psychotherapeut und Patientin bzw. Patient. Je nach psychotherapeutischer Methode kann dieser Austausch durch Übungen unterstützt und gefördert werden.

 
Bei welchen Problemen hilft Psychotherapie?

Eine Psychotherapie kann dann hilfreich sein, wenn Sie seelische Leidenszustände und Probleme allein oder mit der Hilfe von Freunden nicht mehr bewältigen können. Wenn diese Probleme immer wieder auftreten, kann das ein Zeichen dafür sein, dass ein ungelöster innerer Konflikt dahinter steht. Eine Psychotherapie kann, unabhängig von einer allenfalls notwendigen ärztlichen Behandlung, bei folgenden Problemen sinnvoll sein:

 

  • Bei Ängsten, die Ihre Lebensqualität einschränken

  • belastenden Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, wie z. B. immer wiederkehrenden Gedanken, dem Drang, sich immer wieder zu waschen, zuzusperren usw.

  • Depressionen

  • Süchten wie z. B. Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Essen, Spielen, Drogen usw.

  • psychosomatischen Erkrankungen, also Krankheiten, die mit ungelösten und belastenden psychischen Problemen zusammenhängen. Das können z. B. Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, entzündliche Darmerkrankungen, Migräne, Magersucht, Fettsucht, Ess- und Brechsucht, Asthma bronchiale, Bluthochdruck und Allergien sein.

  • funktionellen Störungen, das sind häufig wiederkehrende körperliche Beschwerden, die keine organische Ursache haben, wie z. B. Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, sexuelle Probleme, Atemnot, Herzbeschwerden und Verspannungen. Diese Symptome können aber auch durch eine körperliche Erkrankung hervorgerufen werden.

  • belastenden Lebenssituationen und Lebenskrisen wie z.B. schweren oder chronischen Erkrankungen, bei einer Behinderung, beim Verlust von Partnern, Kindern oder Eltern oder auch beim Verlust des Arbeitsplatzes.

  • Problemen und Krisen in der Partnerschaft und in der Familie



Wichtige Voraussetzungen für eine Psychotherapie


sind Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen und sich dabei unterstützen zu lassen.

Eine Altersbeschränkung gibt es nicht: Psychotherapie kann in jedem Lebensalter hilfreich sein. Ob eine Psychotherapie eine sinnvolle Behandlung bei einem Problem darstellt und ob auch andere Berufsgruppen — wie z. B. Arzte oder klinische Psychologen — konsultiert werden sollen, wird insbesondere im Rahmen des Erstgesprächs mit der Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten geklärt.

Eine Psychotherapie ist auch hilfreich für Menschen, die sich selbst besser kennenlernen wollen ihre persönliche Entwicklung fördern möchten und ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude steigern wollen.

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie — das ist die freiwillige Berufsvertretung der PsychotherapeutInnen — nennt eine
Reihe von Problemen, bei denen es sinnvoll sein kann, sich an eine Psychotherapeutin oder an einen Psychotherapeuten zu wenden.

Problem

    • Ich bekomme rasendes Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.

    • Ich fühle mich krank, und es gibt keinen medizinischen Befund.

    • Ich vermeide es, bestimmte Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.

    • Ich habe eine der folgenden Ängste: Vor dem Kontakt zu meinen Mitmenschen - vor großen Plätzen - vor engen Räumen - vor Autoritäten - vor bestimmten Tieren.

    • Ich habe Probleme beim Ein- und Durchschlafen.

    • Ich plage mich oft mit Gedanken, von denen ich glaube, dass ich mit niemandem darüber reden kann (Alpträume, Stressgefühle, Schuldgefühle, Hassgefühle, ...).

    • Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfälle, ...).

    • Ich bin oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.

    • Ich denke manchmal an Selbstmord.

    • Ich lebe in einer schwierigen Beziehung, sie nimmt mir die Luft zum Atmen.

    • Ich bin süchtig - nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spiel.

    • Ich kann ohne bestimmte Rituale (z.B. ständiges Waschen, Zusperren, ...) nicht leben, obwohl diese mein Leben sehr einengen.

    • Ich möchte meine Entwicklungspotentiale besser ausschöpfen und weiß nicht wie.

    • Ich möchte meine Beziehungen verbessern (und brauche dazu Rückmeldungen über meine Stärken und Schwächen).

    • Meine Kinder brauchen meine Unterstützung, und ich fühle mich dabei oft überfordert.

    • Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht.

    • Ich kann mich oft nicht entscheiden, und das quält mich.

 

Ayurveda und Psychotherapie

 

Eine seelische Krankheit wird definiert als

"krankhafte Störung der Wahrnehmung, des Verhaltens, der Erlebnisverarbeitung, sozialen Beziehungen und der Körperfunktionen. Es gehört zum Wesen dieser Störungen, dass sie der willentlichen Steuerung durch den Patienten nicht mehr oder nur zum Teil zugänglich sind."

 

Das Fehlen der willentlichen Steuerung ist somit für das Wesen des Krankheitsbildes wichtig. Viele Menschen lösen psychische Probleme allein oder mit Hilfe von Freunden oder Bekannten. Erst wenn es jemandem trotz besten Willens nicht gelingt, ein Problem, unter dem er sehr leidet, aus eigener Kraft zu lösen, kommt Psychotherapie in Frage.

 

Psychotherapie arbeitet letztlich immer, auch bei komplexeren Problemen, auf diesen "Klick" hin, auf ein "Aha-Erlebnis", eine Erkenntnis des Patienten hin. Der Psychotherapeut vermittelt dem Klienten nur bei einigen Störungen am Anfang der Therapie Informationen über „seine“ Störung, z.B. bei Angststörungen. Selbstverständlich wird er mit dem Patienten auch über seine Diagnose sprechen und ihn über den Ablauf der Therapie informieren.

 

Die Informationen allein genügen aber nicht, um die Probleme zu bereinigen, Symptome, wie Schlaf- oder Essstörungen, zum Verschwinden zu bringen oder eine Störung zu bessern. Ebenso wenig wird der Therapeut seinen Patienten Ratschläge geben. Die haben sie in der Regel schon von Eltern, Kollegen, Freunden oder Partnern zur Genüge bekommen. "Du musst dir das nicht so zu Herzen nehmen." "Reg dich doch nicht immer gleich so auf." "Sag doch einfach deine Meinung, es passiert doch nichts." Hätten diese Ratschläge geholfen, bräuchte der Betreffende keine psychotherapeutische Hilfe. Wenn (wirklich gut gemeinte) Ratschläge oder Vorschläge "Ich mache das dann immer so und so." nicht mehr helfen, ein Problem zu bewältigen, sollten an einen seelischen Konflikt gedacht werden.

 

Psychotherapie strebt eine Aufdeckung des psychischen Konfliktes an. Psychotherapie ist Hilfe zur Selbsthilfe: Es wird um die Frage gehen, weshalb ein Patient sich Handlungen oder Äußerungen anderer viel mehr zu Herzen nimmt, als andere. Möglicherweise erlebt er sehr schnell und nur teilweise bewusst unverarbeitet gebliebene Verletzungen wieder. Oder es geht um die Frage, warum sich jemand immer so schnell aufregt und wütend wird. Oft befürchten diese Menschen sich nur so und nicht anders Gehör verschaffen zu können und ahnen den Misserfolg voraus, obwohl sie eigentlich gute Karten hätten. Schließlich könnte es, auch um die Frage gehen, weshalb jemand nicht wagt, seine Meinung zu sagen. Sollten Minderwertigkeitsgefühle und Selbstwertzweifel die Gründe dafür sein, werden sie in der Psychotherapie bearbeitet.

 

Freud hat einmal die Psychotherapie mit der Besteigung eines unbekannten Berges durch den Patienten und den Therapeuten verglichen. Der Psychotherapeut kennt die Techniken des Kletterns, aber auf diesem konkreten Berg war er selbst auch noch nicht. Psychotherapie ist eine Expedition und ein bisschen ein Abenteuer. Sie basiert immer, viel mehr als ein Arztbesuch, auf der Zusammenarbeit von Patient und Therapeut.

 

Der Patient erkennt zusehends die unbewussten Anteile seines Lebensstils. Unter Lebensstil verstehen wir die grundsätzliche Haltung eines Menschen zum Leben und zu anderen Menschen, seine Stellungnahme zu dem, was ihm widerfährt In der Psychotherapie kann der Patient seinen Lebensstil erkennen, seine (unbewussten) Ziele. Die Anteile seines Lebensstils, die ihn daran hindern, in den Bereichen Arbeit, Liebe und Freundschaft zu kooperieren und erfüllende Beziehungen einzugehen, kann er verändern.

 

Ayurveda ist nun die Wissenschaft vom Leben und von der gesunden Lebensführung.
Svastha- Gesundheit definiert sich im Ayurveda als Eintauchen in absolute Stille im Inneren in Zufriedenheit und Harmonie, mit sich selbst und allen anderen Lebewesen zu sein. Zwei bis dreimal täglich guten Appetit zu haben und regelmäßige Ausscheidungen der drei Malas (Schweiß, Stuhl, Urin). Der Körper hat einen angenehmen Geruch und strahlt Frische und Vitalität aus. Der Geist ist ruhig zufrieden, glücklich und friedvoll. Alle Organe funktionieren, die sieben Körpergewebe sind gut entwickelt. Es sind keine körperlichen oder geistigen Giftstoffe vorhanden, und die drei Dhatus (Bioenergien) sind im Gleichgewicht. Auf der körperliche, geistigen und seelischen Ebene herrscht Ordnung

 

Ayurveda beschreibt was gut und schlecht für`s Leben ist und empfiehlt den Praktizierenden einen gesunde Lebensstil (Tagesablauf, Ernährung, Bewegung, Yoga, Entspannung, Massage, Marma, Mantra, positives Denken, Meditation) und eine ethische Lebensweise um nur aufbauende Handlungen in Worten, Gedanken auszuführen. Weiters einen Weg der Hingabe, Freundlichkeit, Heiterkeit, der Losgelöstheit und des Friedens zu gehen. Einmal im Jahr wird eine Panchakarmakur zur körperlichen und geistigen Reinigung empfohlen.

 

Es liegt also nahe einem Psychotherapieklienten gegen Ende seiner Therapie die Möglichkeiten einer gesunden Lebensführung durch Ayurveda näher zubringen um den Therapieerfolg zu sichern indem er weiterhin fokkusiert, achtsam, klar, bewusst und emotional ausgeglichen , im Einklang mit seinem Herzen im hier und jetzt bleibt, und Verantwortung für sein Leben übernimmt.

 

Die Richtlinien imAyurveda scheinen mir ein gutes Übungsfeld zu sein um Selbstverantwortung, Disziplin im positiven Sinn, achtsam sein oder Grenzen zu setzen in Beziehung und die eigene Wahrheit zu sprechen auszuprobieren.

 

Die Richtlinien im Ayurveda sind:

  • Gesundheit: richtige sattwige,angepasste Ernährung und Lebensweise, Sauberkeit, Disziplin und Unterscheidungskraft, das Verdauungsfeuer stärken, Giftstoffe ausleiten. (Mungbohnensuppe 2-7Tage, Ingwertee , Pindaswed, Dampfbad) Plasma, Ojas erhöhen. Konstitutionstyp beachten und harmonisieren.
  • Fit: Yoga-Asanas, Schwimmen, Bewegung(erhöht die Kraft), Entspannung
  • Achtsam, klar bewusst: Meditation, Selbstbeobachtung, Marma und Mantra, Stille und Schweigen
  • Emotional ausgeglichen: Demut, positives Denken, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, nicht stehlen, nicht bestechlich sein, Zufriedenheit, Frieden, Liebe, Kirtan singen, Pflege von gutem Umgang, Mantras
  • Hilfsbereitschaft :  Mitgefühl , Gewaltlosigkeit, Respekt, Achtsamkeit, Verständnis, Einstellung und Motivation, rechtes Handeln
  • Instrument Gottes:Vertrauen, Gebet, Hingabe, Ergebenheit, um Führung bitten, Gespräche mit Gott

(Dies sind auch die gleichen Richtlinien, die in Samvahan für gute Schwingungen sorgen.)

 

Im Ayurveda gibt es folgende Anwendungen, die sich gut mit Psychotherapie kombinieren lassen:

 

1                          Ayurvedische Ganzkörperölmassage ABHYANGA

Warmes Öl (kühlendes bei Pittakonstitution, erwärmendes bei Vatakonstitution) wird auf den ganzen Körper in einer bestimmten Art und Weise achtsam aufgetragen

Das ganze Nervensystem wird insbesondere durch die Kopfmassage angeregt. Stress wird abgebaut, was zur gewünschten tiefen Entspannung der Psyche und Regeneration des Körpers führt. Muskeln, Bänder, Sehnen werden entspannt und gedehnt.. Die Sinne werden belebt, die Wahrnehmung gesteigert, die Darmperistaltik erhöht.(Darm: Sitz der Angst-Aggression),

Durch die tiefe Entspannung können sich Erlebnisse, Empfindungen, Bilder aus dem Unterbewussten zeigen, die mit psychotherapeutischen Mitteln integriert werden können.(wie bei Samvahan) Dies erfordert vom Therapeuten ein hohes Maß an Fokus, Konzentration und vor allem Erdung.

 

2                    Ayurvedische Fußsohlenmassage KANSU

Ghee wird auf die Fußsohlen aufgetragen. Danach werden die Fußsohlen mit einer legierten Metallschale kräftig mit kreisenden Bewegungen massiert. Zwei Aststücke werden dem Patienten in die Hand gegeben.

 

AGNI das Verdauungsfeuer wird ausgeglichen und harmonisiert. Bei Müdigkeit, Hitze, ,Schwierigkeiten bei der Verdauung und zur Hilfe bei der Verarbeitung emotionaler Erlebnisse. Erlebtes wird aufgegriffen, bearbeitet und integriert.

 

3          Der Stirnguß SHIRODHARA

Am besten in der Früh zwischen 7:00 und 10:00 Uhr durchführen. Es wird der ganze Körper mit warmen Öl eingeölt. Danach folgt eine Kopfmassage. Ein warmes Kräutertee-Öl Gemisch wird auf die Stirn sanft und gleichmäßig gegossen. Der Shirodhara gleicht die rechte und linke Gehirnhälfte aus und aktiviert das dritte Auge und beruhigt Vata und den Geist. Epilepsie, Depressionen, Schizophrenie, Migräne, Schlafstörungen, Nervosität, Stress, Konzentrationsschwierigkeiten werden in Indien damit behandelt.

Die gleichen Krankheitsbilder haben die Psychotherapeuten im Westen zu behandeln, Es liegt daher der Schluss nahe die Wirkungsweise in Kombination mit Psychotherapie zu beobachten und zu erforschen.

 

4          Herz-Dhara, der Herzguss

Es wird ein ringförmiger „Staudamm“ aus einem Teig aus Kichererbsenmehl und Wasser am Brustkorb im Bereich des Herzens gebaut und mit einem Handtuch umwickelt. Mit einem Schwamm wird das erwärmte Kräuterölgemisch zirka 20 Minuten lang auf das Herz gegossen. Das Herz-Dhara hat eine stark zentrierende Wirkung.

Indikationen sind unter anderem Angst, Kummer, Depressionen, Unsicherheit, Partnerverlust, Wut und Ärger. Das Herz ist das Hauptorgan von Rasa Dhatu (1. Gewebe – Plasmagewebe), es ist aber auch ein Hauptmarma, daher ist diese Anwendung auch eine Marmaanwendung. Alle Emotionen sind mit dem Herzen verbunden. Um positive Emotionen wie Zufriedenheit, Selbstvertrauen und innere Sicherheit zu stabilisieren ist es wichtig zumindest 10 Herzdharas zu bekommen. Weiters sollte das Rasa Dhatu mittels spezieller Ernährung gestärkt werden. Nach der Ölanwendung sollte zirka 30 Minuten nachgeruht werden.

Die gleichen Krankheitsbilder haben die Psychotherapeuten im Westen zu behandeln, Es liegt daher nahe während die Ruhephase zu einem therapeutischen Gespräch zu nutzen und die Wirkungsweise zu beobachten und zu erforschen.

 

5          Herz-Pichu

Das Herz-Pichu ist eine Alternative zum Herz-Dhara und hat ungefähr 50% der Wirkung des Herz-Dharas. Ein kreisförmiges Wattestück wird auf die Herzgegend gelegt und mit warmen Sesamöl durchtränkt und zirka 15 Minuten in Ruhe verbracht.

 

6                   Shiro- Basti, der Kopfeinlauf

Ein Kräuteröl wird mit dem Schwamm auf dem Kopf aufgetragen. Das Öl wird immer wieder erwärmt 35 Grad. Nach 20 Minuten wird das Öl entfernt  und die Kopfhaut kräftig massiert. Max 3 Behandlungen pro Woche. Ist „nährend“ fürs Gehirn. 

 

7                   Bastis

Darm-Kräutereinläufe helfen das Vata ins Gleichgewicht zu bringen. Psychische Störungen sind meist auch Vatastörungen, daher könnte diese Anwendung  zielführend sein.

 

Die Ayurvedischen Anwendungen sind bislang in der Psychotherapie noch nicht eingeführt, deren Auswirkungen auf den psychotherapeutischen Prozess sind weder dokumentiert noch erforscht. Wir bewegen uns hier in einem Neuland, das nur behutsam betreten werden sollte, und daher besondere Achtsamkeit und Wissen über die Prozesse und möglichen Risken vom Therapeuten erfordert.

 


Wenn Sie sofort Hilfe brauchen und mich nicht erreichen



Frauennotruf
MA 57 - Frauenbüro der Stadt Wien
Telefon: (01) 717 19
Telefax: (01) 40 00-99-835 11

Halt der Gewalt
Helpline gegen Männergewalt Initiative der Frauenministerin
Telefon: 0800 - 222 555 gebührenfrei

Ö3-Kummernummer
in Kooperation mit dem ÖBVP
Telefon: 0800 600607

Rat auf Draht
ORF Kinder- und Jugend Hotline
1136 Wien,
Telefon: 147

Sozialpsychiatrischer Notdienst
Psychosozialer Dienst Wien
1090 Wien, Fuchsthallergasse 18
Telefon: (01) 310 87 79, 80

 

        

Elisabeth Abel,
Quellenstraße 60/5, 1100 Wien,
Schmiedgutstraße 65, 8990 Bad Aussee
Telefon/Fax 01-9544356,
Mobil +43 699 19544356
email:
e.abel@chello.at

zurück